© Studio Le Fresnoy.jpg

Die Nacht der digitalen Künste - Zoryas

Um Mons

  • CLAIRE WILLIAMS
    ALTE SCHLACHTHÖFE
    DIGITALE INSTALLATION

    Sechs Formen ruhen in der Mitte einer großen flachen Scheibe. Eine erinnert an die amorphen Kieselsteine, die durch den Einschlag eines Blitzes in den Sand entstanden sind, die anderen an die Quallen, Korallen oder Algen, die den Meeresboden bevölkerten und von denen wir nichts wissen. Jede einzelne dieser Formen ist mit einer Energiesubstanz von unvergleichlicher Farbe und Struktur gefüllt. Die sechs Formen sind alle unterschiedlich,...

    CLAIRE WILLIAMS
    ALTE SCHLACHTHÖFE
    DIGITALE INSTALLATION

    Sechs Formen ruhen in der Mitte einer großen flachen Scheibe. Eine erinnert an die amorphen Kieselsteine, die durch den Einschlag eines Blitzes in den Sand entstanden sind, die anderen an die Quallen, Korallen oder Algen, die den Meeresboden bevölkerten und von denen wir nichts wissen. Jede einzelne dieser Formen ist mit einer Energiesubstanz von unvergleichlicher Farbe und Struktur gefüllt. Die sechs Formen sind alle unterschiedlich, gehören aber eindeutig zur selben Objektklasse. Für Physiker ähneln diese Formen
    den Röhren, die Heinrich Geissler benutzte, um das Verhalten bestimmter Gase zu untersuchen, wenn elektrische Ströme durch sie geleitet werden. Besucher von Geschäften in den Wissenschaftsmuseen fühlen sich an Leuchtkugeln erinnert, die auf Berührung reagieren. Polarforscher erinnern sie an die Polarlichter. Die Formen sind beides, alles und nichts davon. Sie sind mit den Gasen gefüllt, aus denen das interstellare Medium besteht: Argon, Neon, Krypton, Xenon, Stickstoff usw.
    Sie sind aus dem gleichen Stoff wie die Sonne geschaffen - dem Plasma. Die gesamte Installation pulsiert mit der elektromagnetischen Aktivität der Sonne.

    CLAIRE WILLIAMS
    Claire Williams lebt in Brüssel. Ihre bevorzugten Medien sind Ton, Textilien und Elektronik. Sie schafft Installationen rund um die Erfassung von unsichtbaren oder unhörbaren Daten unseres elektromagnetischen Spektrums und deren Materialisierung, Spiele zwischen digitalen, klanglichen und textilen Sprachen. Im Mittelpunkt stehen dabei Open Source und eine Mischung aus Handwerk und Elektronik. Sie absolvierte eine Ausbildung als Textildesignerin in La Cambre und eine Ausbildung in Le Fresnoy, Studio National des Arts Contemporains (Frankreich).
    Eine Produktion von Le Fresnoy, Studio National des Arts Contemporains 2018-2019. Mit freundlicher Unterstützung von Wallonie-Bruxelles
    International und dem Centre Wallonie-Bruxelles I Paris - im Rahmen der Saison Parallèle / Marseille 2020 und ihres
    Programmzyklus Hors les Murs – Constellations
     

Zeitplan

Zeitplan

  • der 20. November 2021